OutsourcingVor- und Nachteile des externen Vertriebs

Es kann sich für Unternehmen lohnen, den Vertrieb auszulagern. Die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern birgt aber auch Risiken. Wer über das Vertriebsoutsourcing nachdenkt, sollte die Vor- und Nachteile kennen.

Neue Kunden gewinnen – das kann ein Unternehmen nicht einfach nebenher erreichen. Deshalb kann es interessant sein, den eigenen Vertrieb auszulagern. Ein externer Partner kümmert sich dann um die Akquise von Neukunden. Was sind die Vorteile und Risiken beim Outsourcing des Vertriebs?

Was für einen externen Vertrieb spricht

Profis kümmern sich um den Vertrieb

Die Auslagerung des Vertriebs bringt einen großen Vorteil: Der Vertrieb liegt in der Verantwortung von Spezialisten. Mitarbeiter einer Vertriebsagentur beschäftigen sich tagtäglich mit dem Thema: Wie werden neue Kunden akquiriert? Sie sollten deshalb nicht nur die neusten Trends und Bedürfnisse der Kunden kennen, sondern wissen, wie man Kunden am besten erreicht und dem Auftraggeber Erfolg versprechen.

Externer Vertrieb spart Zeit

Das Outsourcing spart dem Unternehmen wertvolle Zeit. Das Unternehmen muss sich beispielsweise keine Gedanken zur Skalierbarkeit des Vertriebs machen. Gerade kleine Unternehmen müssen sich so nicht mit dieser komplexen Thematik beschäftigen. Stattdessen kann das Unternehmen den Fokus auf seine Kernkompetenzen legen.

Externer Vertrieb spart Geld

Es muss nicht teuer sein, den Vertrieb auszulagern. Oft bieten Unternehmen ihre Dienste zu guten Konditionen an. Gleichzeitig kann die bessere Qualität des Vertriebs auf lange Sicht dem eigenen Unternehmen viel Geld sparen.

Was gegen einen externen Vertrieb spricht

Abhängigkeit von externen Anbietern

Der größte Nachteil bei der Auslagerung des Vertriebs ist die Abhängigkeit vom Dienstleister. Einerseits braucht es Vertrauen dem Dienstleister gegenüber. Andererseits kann die Abhängigkeit unter Umständen zur Gefahr werden, sodass Schäden für das eigene Unternehmen entstehen.

Der Erfolg zeigt sich erst später

Hinzu kommt: Wie gut die Qualität des Vertriebsdienstleisters tatsächlich ist, merkt das beauftragende Unternehmen erst dann, wenn es das Ergebnis sieht. Bei unzuverlässigen Dienstleistern kann es beispielsweise passieren, dass Deadlines nicht eingehalten oder Vertriebsziele nicht erreicht werden. 

Kommunikation mit Externen schwierig

Wer seinen Vertrieb auslagert, muss viel mit dem Dienstleister kommunizieren. Der Auftrag muss immer ausführlich und klar formuliert sein. Sitzt der Dienstleister im Ausland, kann es zu Kommunikationsproblemen kommen und somit gegebenenfalls zur schlechten Ausführung des Auftrags.

Daten werden an Dritte weitergegeben

Das Thema Datenschutz sollte beim Outsourcing nicht unterschätzt werden. Gerade im Vertrieb ist es wichtig, viele Informationen über den Kunden zu haben, um auf die individuellen Bedürfnisse eingehen zu können. Wer seine Vertriebsabteilung auslagert, muss die gesammelten Daten an Dritte weitergeben. Wichtig ist also, dass dem Dienstleister es klare Vereinbarungen gibt, die der DSGVO entsprechen, und dass man dem Dienstleister vertraut, dass er sensibel und vorsichtig mit den Kundendaten umgeht.

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