Excel-Diagramme gestalten und steuernDaten mit der Excel-Farbskala hervorheben

Wie Sie Muster in Ihren Daten mit bedingter Formatierung sichtbar machen. Nutzen Sie Zwei- oder Drei-Farben-Skala und legen Sie die Bezugspunkte richtig fest. Damit erstellen Sie schnell anschauliche Heatmaps – auch in Pivot-Tabellen.

Was ist eine Farbskala?

Lange Zahlenkolonnen in einer Tabelle sind oft schwer lesbar. Mit Farbskalen lässt sich aus einer gewöhnlichen Excel-Tabelle eine visuelle Analysefläche machen. Hohe und niedrige Werte, Ausreißer, saisonale Muster und Trends werden sichtbar, ohne dass ein eigenes Diagramm notwendig ist.

Excel analysiert die Werte innerhalb eines markierten Bereichs und ordnet jedem Wert automatisch eine Farbe zu. Dabei entsteht eine Farbabstufung mit einem kontinuierlichen Verlauf. Eine Farbskala ist dann eine Form der bedingten Formatierung.

Die Farbe eines Wertes hängt dabei nicht zwangsläufig vom absoluten Zahlenwert ab, sondern von seiner Position innerhalb des markierten Datenbereichs. 

Das bedeutet: Der Wert 100 kann in einer Tabelle sehr hoch und in einer anderen Tabelle sehr niedrig erscheinen. Die Interpretation hängt also vom jeweiligen Vergleichsbereich ab.

Statt Zahlen mühsam Zeile für Zeile miteinander zu vergleichen, färbt Excel die Zellen automatisch abhängig von ihrer Größe ein:

  • Hohe Werte erhalten beispielsweise einen dunkleren Farbton,
  • niedrige Werte einen helleren.
  • Bei einer dreifarbigen Skala kann zusätzlich ein Mittelpunkt definiert werden.

Dadurch entsteht eine Art Heatmap direkt innerhalb der Tabelle.

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