Six SigmaDer Six-Sigma-Werkzeugkasten – 7x7-Toolbox

Mit Six Sigma kommt eine Vielzahl von Methoden und Werkzeugen zum Einsatz. Das reicht von einfachen Visualisierungstechniken bis hin zu komplexen Methoden der Prozessanalyse. Besonders wichtig sind Statistik-Tools für die Datenanalyse. Die Werkzeuge werden oft in einem 7x7-Werkzeugkasten (Toolbox) zusammengefasst, der hier vorgestellt wird.

Methodenbasierte Prozessanalyse und Fehlersuche mit Six Sigma

Das Konzept Six Sigma umfasst eine Fülle von Methoden und Werkzeugen. Sie sollen bei den Aufgaben helfen, die im Rahmen der Six-Sigma-Kernprozesse DMAIC und DMADV durchgeführt werden, die in den vorigen Abschnitten dieses Handbuch-Kapitels erläutert sind. Die Methoden und Werkzeuge werden als Six-Sigma-Werkzeugkasten, als Six-Sigma-Tools oder 7x7-Toolbox bezeichnet.

Jedes Werkzeug soll einen Beitrag dazu leisten, die Qualität der Produkte und Prozesse im Unternehmen zu verbessern und so zu optimieren, dass es kaum messbare Abweichungen von einer Soll-Vorgabe gibt. Um mögliche Abweichungen zu prüfen, werden die sogenannten Critical to Quality Characteristics (CTQ) mithilfe der Werkzeuge analysiert und Fehler und ihre Ursachen beseitigt.

Critical to Quality Characteristics (CTQ) mit Six-Sigma-Tools bearbeiten

Die meisten dieser Werkzeuge dienen dazu, die sogenannten Critical to Quality Characteristics (CTQ) zu ermitteln, zu überwachen und zu verbessern. Die CTQ bezeichnen die Qualitätsanforderungen, die ein zentraler Baustein für Six Sigma sind. Das sind alle wichtigen Überwachungspunkte im Unternehmen, die zeigen, ob die kundenkritischen, prozesskritischen und vorgabenkritischen Merkmale und Qualitätsstandards auch eingehalten werden.

Sie werden anhand geeigneter Messgrößen regelmäßig überprüft und gemessen. Die CTQ zeigen durch Abweichungen vom Sollwert die Ansatzpunkte für Verbesserungsmaßnahmen und Six-Sigma-Projekte. Die wichtigen Begriffe, die bei der Messung eine Rolle spielen, sind:

  • Critical to Quality Characteristics (CTQ)
  • Defects
  • Opportunities for Defects (OFD)
  • Defects per Million Opportunities (DPMO)
  • Parts per Million (PPM)