Maschinenstundensatz berechnen
- Maschinenstundensatz für Angebotspreise berechnen
- alle Kosten einbeziehen
- mit Excel-Tool für die Berechnung
- und mit Diagramm
Maschinenstundensatz mit Excel berechnen und Maschinenkosten transparent machen
Was kostet eine Maschine tatsächlich pro Betriebsstunde? Diese Information ist entscheidend, wenn Sie Produktkosten, Angebotspreise oder Projektkosten zuverlässig kalkulieren wollen.
Mit dieser Excel-Vorlage zur Berechnung des Maschinenstundensatzes erfassen Sie alle relevanten Kosten eines Betriebsmittels und verteilen diese auf die produktiv nutzbaren Stunden. Dabei berücksichtigen Sie neben Abschreibungen, Zinsen und Betriebskosten auch die tatsächliche Auslastung und einen möglichen Risikozuschlag.
So erhalten Sie einen belastbaren Kostensatz für Ihre Kalkulation und erkennen gleichzeitig, welche Kostenarten den Maschinenstundensatz besonders beeinflussen.
Für wen ist diese Excel-Vorlage geeignet?
Die Vorlage richtet sich an:
- Controlling und Kostenrechnung
- Produktionsleitung und Fertigungsplanung
- Arbeitsvorbereitung
- Projektmanagement und Projektkalkulation
- Geschäftsführung
- technische und kaufmännische Leitung
- Berater:innen für Produktion und Kostenmanagement
Produktive Maschinenstunden pro Jahr ermitteln
Eine Maschine steht zwar für eine bestimmte Anzahl von Stunden zur Verfügung – kann aber nicht jede dieser Stunden produktiv eingesetzt werden.
Deshalb ermitteln Sie zunächst, wie viele Stunden pro Jahr die Maschine tatsächlich Leistung erbringen kann, beispielsweise für:
- Kundenaufträge
- Fertigungsaufträge
- Projekte
- interne Leistungen und Prozesse
Diese produktiven Stunden bilden die Grundlage für die Berechnung des Maschinenstundensatzes.
Alle relevanten Maschinenkosten erfassen
Im nächsten Schritt stellen Sie die Kosten zusammen, die durch Bereitstellung und Nutzung der Maschine entstehen.
Die Excel-Vorlage berücksichtigt insbesondere:
- kalkulatorische Abschreibungen aus Anschaffungskosten und Nutzungsdauer
- kalkulatorische Zinsen auf das durchschnittlich gebundene Kapital
- Instandhaltungskosten für Wartung, Reparatur, Kalibrierung, Zertifizierung oder Modernisierung
- Raumkosten für die von der Maschine beanspruchte Fläche
- Energiekosten aus Energieverbrauch und Kosten pro kWh
- sonstige Maschinenkosten, beispielsweise für Kühlmittel, Schmiermittel oder Werkzeuge
Damit fließen die wesentlichen Kostenfaktoren systematisch in Ihre Berechnung ein.
Maschinenstundensatz automatisch berechnen
Aus den produktiven Maschinenstunden und den erfassten Kosten berechnet die Excel-Vorlage die Kosten des Betriebsmittels pro Stunde.
Diesen Maschinenstundensatz können Sie anschließend als Kalkulationsgrundlage verwenden, zum Beispiel für:
- Produkt- und Stückkosten
- Angebotspreise
- Projektkosten
- Fertigungsaufträge
- Prozesskosten
- interne Leistungsverrechnung
So basieren Ihre Kalkulationen auf nachvollziehbaren Maschinenkosten statt auf pauschalen Annahmen.
Auslastungsgrad der Maschine berücksichtigen
Eine geringe Auslastung kann den tatsächlichen Maschinenstundensatz erheblich erhöhen. Schließlich müssen die Kosten der Maschine auch dann getragen werden, wenn sie zeitweise nicht produktiv arbeitet.
Mit der Excel-Vorlage berücksichtigen Sie deshalb einen individuellen Auslastungsgrad.
Damit können Sie beispielsweise einbeziehen:
- schwankende Auftragslagen
- Rüstzeiten bei Auftragswechseln
- nicht produktiv nutzbare Zeiten
- durchschnittliche Maschinenauslastung
So erhalten Sie einen Maschinenstundensatz, der Ihre tatsächlichen betrieblichen Bedingungen besser widerspiegelt.
Risiken mit einem Zuschlag einkalkulieren
Die Berechnung des Maschinenstundensatzes basiert teilweise auf Planwerten, Schätzungen und Erfahrungswerten. Tatsächliche Kosten können davon abweichen. Deshalb können Sie zusätzlich einen Risikozuschlag berücksichtigen.
Damit schaffen Sie einen kalkulatorischen Puffer für Unsicherheiten und erhalten einen Maschinenstundensatz, der sich auch für vorsichtige Angebots- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen einsetzen lässt.
Kostenstruktur im Diagramm analysieren
Welche Kosten beeinflussen Ihren Maschinenstundensatz besonders stark? Die Excel-Vorlage stellt die einzelnen Kosten pro Maschinenstunde in einem Diagramm übersichtlich dar. Damit erkennen Sie schnell:
- welche Kostenarten besonders ins Gewicht fallen
- wie sich die Maschinenkosten zusammensetzen
- wo möglicherweise Einsparpotenziale bestehen
- welche Faktoren bei einer Veränderung des Maschinenstundensatzes relevant sind
Die Visualisierung eignet sich zudem für Auswertungen und Präsentationen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Maschinenstundensatz einfach mit Excel berechnen
- produktive Maschinenstunden realistisch berücksichtigen
- Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen einbeziehen
- Instandhaltungs-, Raum- und Energiekosten erfassen
- sonstige Betriebskosten berücksichtigen
- Maschinenauslastung individuell einplanen
- Risikozuschlag in die Kalkulation aufnehmen
- Kosten pro Maschinenstunde grafisch auswerten
- sofort einsetzbare Excel-Vorlage
Maschinenkosten zuverlässig kalkulieren
Mit dieser Excel-Vorlage ermitteln Sie transparent, was der Einsatz Ihrer Maschine oder Ihres Betriebsmittels pro Stunde kostet. Sie berücksichtigen nicht nur die direkten Betriebskosten, sondern auch Abschreibungen, Kapitalbindung, Auslastung und mögliche Risiken.
Ermitteln Sie zuverlässig, was Ihre Maschine pro produktiver Stunde tatsächlich kostet.
Damit erhalten Sie eine fundierte Grundlage für Produktkalkulation, Preisgestaltung, Projektplanung und Kostenrechnung.
… mehr laden| Umfang | 1 Tabelle + Diagramm |
| Dateiformat | Microsoft Excel Datei |
| Anforderungen: | Microsoft Excel 2016 |
| Artikel-Nummer | 99.117.31 |











