RecruitingWie Personaler jetzt den akademischen Nachwuchs finden

Jobmessen und Hochschul-Events fallen aus und hinterlassen eine Lücke im Recruiting-Prozess. Wie Sie trotz Corona talentierten Nachwuchs finden.

Hochschulmessen, persönliche Gespräche und Workshops – all diese Möglichkeiten für Unternehmen, sich neuen Talenten vorzustellen und sie im Gegenzug besser kennenzulernen, fallen derzeit aus. Doch das bedeutet keineswegs, dass Unternehmen sich und ihre Leitlinie nicht ausreichend präsentieren können. Hier helfen gleich mehrere unterschiedliche Lösungen. Passend aufbereitet und richtig platziert, können sie die Handlungsspielräume von Recruitern erhalten und Unternehmen eine Chance bieten, frühzeitig Kontakt zu talentierten Absolventen aufzubauen.

Virtuelle Touchpoints bieten zahlreiche Möglichkeiten, Interessenten trotz Social Distancing für das Unternehmen zu begeistern. Denn die eigene Arbeitgebermarke darf besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nicht vernachlässigt werden. Im Gegenteil: Gerade jetzt bietet ein geschärftes Employer Branding neuen Talenten Klarheit und macht neugierig auf mehr.

Tipp 1: Nutzen Sie die eigene Website

Wenn der persönliche Kontakt ausfällt, ist die Corporate Website oftmals der erste Anlaufpunkt von Bewerbern, um einen Überblick über das Unternehmen zu bekommen. Daher sollte besonders in der aktuellen Situation der Fokus darauf liegen, das eigene Profil durch die Website zu schärfen und auch die Strategie des Unternehmens im Umgang mit der Krise zu verdeutlichen.

Auf der Website sollte potenziellen Bewerbern deutlich kommuniziert werden, dass beispielsweise kein Einstellungsstopp herrscht. Eine Mischung aus Informationen über das Unternehmen sowie relevante Inhalte zu Karrieremöglichkeiten bieten Top-Talenten einen guten Überblick.

Tipp 2: Suchen Sie den Dialog über Social Media

Ob Instagram, LinkedIn oder Twitter: Soziale Netzwerke bieten Unternehmen zahlreiche Chancen, in direkten Kontakt mit potenziellen Arbeitnehmern zu treten. Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen ist es unverzichtbar, auf verschiedenen Plattformen aktiv zu sein, um Fragen zu beantworten oder auftretende Herausforderungen im Recruiting-Prozess proaktiv anzusprechen. So bekommen Kandidaten das Gefühl, nicht alleine mit Ängsten umgehen zu müssen, sondern jederzeit von ihrem potenziellen Arbeitgeber unterstützt und mit offenem Ohr empfangen zu werden.

Tipp 3: Nutzen Sie virtuelle Alternativen

Hochschulmessen, Jobbörsen und Workshops fallen derzeit aus. Um Unternehmen trotzdem eine Option zu bieten, eine breite Masse an Interessenten zu erreichen und sich zu präsentieren, gibt es bereits virtuelle Alternativen. So können Recruiter neue Kontakte knüpfen und sich mit Talenten vernetzen – auch in Zeiten von Social Distancing und Reisebeschränkungen.

Nutzen Sie virtuelle Kontaktmöglichkeiten, um junge Talente für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Diese neuen Touchpoints können ergänzend zu bewährten Recruiting-Tools eingesetzt werden, um Interessenten auch weiterhin ein komplettes Bild zu bieten.

Fazit

Ob auf der Website, in sozialen Netzwerken oder auf virtuellen Hochschulmessen: eine transparente, ehrliche und auf den Bewerber abgestimmte Kommunikation sollte stets das Ziel sein. Denn nur eine klare Positionierung des Unternehmens bietet Interessierten einen guten Einblick in den Berufsalltag.

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