Die ersten 100 Tage als neue FührungskraftFührungskraft werden – den Rollenwechsel meistern
- Von den Fachaufgaben zu den Führungsaufgaben wechseln
- Ein neues Selbstverständnis als Führungskraft entwickeln
- Herausforderungen der neuen Führungsposition anerkennen und annehmen
- 4 Vorlagen im Praxisteil
Von den Fachaufgaben zu den Führungsaufgaben wechseln
Die besondere Herausforderung beim Aufstieg von der Fach- zur Führungskraft ist: Die bisherigen Fachaufgaben gingen in der alten Position leicht von der Hand. Hier liegt die Komfortzone – schließlich erzielte die neue Führungskraft als Fachkraft Erfolge, die zur Beförderung führten.
Als Führungskraft rücken aber ganz andere Aufgaben in den Mittelpunkt. Zwei Beispiele zur Veranschaulichung.
Beispiel: Vom Produktmanager zur Führungskraft im Marketing
Der neue Marketingleiter war in seiner früheren Position für alle Aufgaben rund um die Entwicklung und Markteinführung eines Produkts zuständig.
Nun führt er die Marketingabteilung und ist Vorgesetzter für zwölf Mitarbeitende. Er steuert und überwacht in dieser Rolle, ob und wie die Aufgaben in seiner Abteilung erledigt werden.
Beispiel: Von der Ingenieurin zur Geschäftsführerin
Die Ingenieurin ist zur Geschäftsführerin aufgestiegen. Die Fachaufgaben der Produktentwicklung, die sie als ausgewiesene Expertin erfüllt hat, sind für sie kein Thema mehr. Sie bespricht mit Kunden demnach keine technischen Details mehr – auch wenn diese das wünschen, weil sie es gewohnt sind.
Als neue Führungskraft verweist sie auf die Kolleginnen und Kollegen der Fachabteilung. Sie kümmert sich jetzt um die strategisch wichtigen Kunden und deren Profitabilität sowie um die langfristige Geschäftsfeldplanung.


