Mutterschutz und ElternzeitArbeitsrecht: Was Arbeitgeber zum Mutterschutz beachten müssen
- Wann muss der Arbeitgeber über eine Schwangerschaft informiert werden?
- Muss die Schwangerschaft nachgewiesen werden?
- Muss der Arbeitgeber eine Schwangerschaft melden?
- Wie wird Mutterschutz beantragt?
- Wie lange dauert der Mutterschutz?
- Welche Arbeitsbeschränkungen gelten während der Schwangerschaft?
- Wer zahlt, wenn die Mitarbeiterin schwanger ist?
- Wie hoch ist der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld?
- Welche Maßnahmen müssen Unternehmen während des Mutterschutzes ergreifen?
- Welche Regelungen gelten während der Stillzeit?
- Wie geht es nach dem Mutterschutz weiter?
- Wo finden Arbeitgeber Gesetze und Vorschriften zum Mutterschutz?
Wann muss der Arbeitgeber über eine Schwangerschaft informiert werden?
Laut § 15 MuSchG soll die Mitarbeiterin Ihren Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren, sobald sie selbst davon Kenntnis hat. Auch das voraussichtliche Datum der Entbindung soll mitgeteilt werden.
Muss die Schwangerschaft nachgewiesen werden?
Die Pflicht zum Nachweis der Schwangerschaft besteht nur, wenn der Arbeitgeber diesen ausdrücklich verlangt. Die Mitarbeiterin soll dann ein ärztliches Zeugnis vorlegen. Alternativ reicht sie ein Zeugnis von der Hebamme oder dem Entbindungspfleger ein. Außerdem ist der Mutterpass ein wichtiger Nachweis der Schwangerschaft und sollte dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.


