Meetings und Besprechungen verbessernVielredner im Meeting bremsen, Schweiger aktivieren

Welche Persönlichkeiten prägen Meetings besonders? Wie gehen Sie als Führungskraft richtig mit schweigenden Teilnehmenden um? Und wie mit Personen, die lange Monologe führen? So sorgen Sie für einen reibungslosen Ablauf und dafür, dass in der Besprechung jede und jeder zu Wort kommt.

Wie sich Teilnehmende in Meetings aktiv einbringen

In jedem Meeting gibt es Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zu viel oder zu wenig reden. Beides trägt selten etwas dazu bei, dass die Ziele der Besprechung verfolgt und gute Ergebnisse erreicht werden. Zudem ist dadurch ein straffer Ablauf oft nicht möglich. Gerade Vielredner verschwenden wertvolle Besprechungszeit durch ihre ausführlichen und oft nur selbstdarstellerischen Wortbeiträge.

Schweiger behalten gute Vorschläge, Ideen oder fachliche Kritik lieber für sich. Es widerspricht ihrem Selbstverständnis, sich in Diskussionen ungefragt und aktiv einzubringen – oder sie haben keine Lust dazu. Das führt dann dazu, dass ihr Know-how, ihre Erfahrungen und ihre Meinungen nicht berücksichtigt werden und am Ende nicht das beste Ergebnis zustande kommt.

Moderatoren müssen Gesprächsbeiträge steuern

Wer etwas zu sagen hat, muss die Möglichkeit dazu bekommen. Und was keinen weiteren Beitrag zu den Zielen einer Besprechung leistet – zu den Sachzielen und zur Zufriedenheit der Anwesenden – muss nicht ausgesprochen zu werden. Die Aufgabe von Moderatorinnen und Moderatoren des Meetings ist also:

  • Vielredner bremsen
  • Schweiger aktivieren

In den meisten Fällen ist in der Gruppe bekannt oder schnell klar, wer viel und wer wenig redet.