Kommunizieren als FührungskraftRegeln und Routinen für die Kommunikation mit Mitarbeitern

Führungskräfte stehen in regelmäßigem Kontakt mit ihren Mitarbeitern. Führen geschieht also über das Kommunizieren. Um Führungsaufgaben gut bewältigen zu können, ist es hilfreich, sich mit der Kommunikation im Unternehmen zu befassen. Besonders wichtig: Führungskräfte sollten die Regeln für die Informationsvermittlung und Informationsroutinen einhalten.

Führungskräfte können nicht nicht kommunizieren

Wer führt und zusammenarbeitet, übermittelt Informationen – kommuniziert also. Kommunikation findet dabei ununterbrochen statt, geplant und ungeplant, ob Etwas gesagt wird oder nicht. „Man kann nicht nicht kommunizieren!“ Diesen Leitgedanken prägte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Deshalb ist wichtig, Kommunikation nicht dem Zufall oder nur einem Anlass zu überlassen, sondern bewusst und aktiv zu kommunizieren. Das ist der Kommunikationsstil einer Führungskraft.

Wenn Führungskräfte rechtzeitig und umfassend Informationen an die eigenen Mitarbeiter weitergeben, verringern sie nicht nur die Gefahr von falschen Entscheidungen. Kommunikation ist auch sehr wichtig, um den Sinn der Arbeit zu vermitteln. So sollten Führungskräfte ihren Mitarbeitern das Warum und Wofür ihrer Arbeit vermitteln. Das hilft, um das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Identifikation mit der Aufgabe und die Motivation zu erhöhen. Führungsstil und Kommunikationsstil entscheiden also gemeinsam über Erfolg und Misserfolg von Führung.

Kommunikation als Instrument der Mitarbeiterführung

Als Führungskraft stehen Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihren Mitarbeitern. Führen geschieht über Kommunizieren, denn die Informationsvermittlung ist notwendig, um die Aufgaben der Mitarbeiterführung zu erfüllen. Insbesondere für folgende Führungsaufgaben braucht es Kommunikation:

  • Ziele vereinbaren: Führungskräfte vereinbaren Ziele mit Mitarbeitern in Bezug auf Produkte, Prozesse, Aufgaben, Leistungen oder Strukturen.
  • Planen: Führungskräfte planen, wie viele und welche Mitarbeiter sie wann und wo einsetzen.
  • Fordern und fördern: Führungskräfte delegieren Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung an ihre Mitarbeiter und unterstützen sie bei ihren Aufgaben.
  • Kooperieren: Führungskräfte ermöglichen Kooperation sowohl zwischen den Mitarbeitern untereinander als auch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft.
  • Beurteilen: Führungskräfte beurteilen die Arbeitsergebnisse der Mitarbeiter.