KommunikationRuhig bleiben in Besprechungen – Tipps für mehr Gelassenheit

Wie Sie vor und während beruflicher Besprechungen die Ruhe bewahren. Was kann man konkret tun, um die eigene Gelassenheit zu fördern? Wie nimmt man schon vor den Meetings eine positive Grundhaltung ein? Und wie kommuniziert man souverän, ohne die eigenen Emotionen in den Vordergrund zu stellen?

Wie Sie sich auf die Besprechung vorbereiten

Positive Grundhaltung einnehmen

Nehmen Sie eine positive Haltung dem Gesprächspartner und dem Thema gegenüber ein. Dies gelingt Ihnen, indem Sie sowohl dem Gesprächspartner als auch dem Thema, um das es im Gespräch geht, möglichst vorurteilsfrei, wertfrei, wertschätzend und damit respektvoll begegnen. Was auch passiert, es ist in Ordnung und Sie können auf Ihre Weise damit umgehen. Dadurch legen Sie bereits zu Beginn die Grundlage für eine positive und offene Haltung, die wiederum einen positiven und offenen Umgang ermöglicht.

Argumente notieren

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und notieren Sie Ihre Argumente. Überlegen Sie zu jedem Argument, wie Ihr Gesprächspartner wohl darauf reagieren wird und wie Sie damit umgehen könnten.

Notizen mit ins Gespräch nehmen

Nehmen Sie Ihre schriftlichen Überlegungen mit in die Besprechung. So können Sie immer wieder einen Blick darauf werfen, wodurch Sie Zeit und Sicherheit gewinnen.

Wie Sie während der Besprechung Ruhe bewahren

Ruhig und sachlich bleiben

Wenn es emotional wird, bewahren Sie zunächst einmal Ruhe. Atmen Sie bei Angriffen durch und bleiben Sie sachlich. Sagen Sie Ihrem Gesprächspartner, wie Sie seine Aussage aufgefasst haben und geben Sie ihm dadurch die Chance, die Situation zu klären. Möglicherweise war es nicht seine Absicht, Sie anzugreifen.

Missverständnisse ausräumen

Fragen Sie nach. Reflektieren Sie, welche Informationen Sie benötigen, um die Aussage Ihres Gesprächspartners zu verstehen. Dadurch können Sie Erwartungen abgleichen und Missverständnisse leicht ausräumen.

Aussagen nicht interpretieren

Vermeiden Sie, bestimmte Aussagen Ihres Gegenübers zu interpretieren. Interpretationen bergen die Gefahr von Missverständnissen und Irrtum. Fragen Sie auch hier nach, was Ihr Gesprächspartner gemeint hat oder wie er eine bestimmte Aussage gemeint hat.

Meinung akzeptieren

Akzeptieren Sie die Meinung Ihres Gesprächspartners und bewahren Sie im Gegenzug Ihre eigene. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Nähern Sie sich gegenseitig und finden Sie einen Kompromiss.

Eigene Sicht der Dinge darlegen

Zeigen Sie Verständnis für die anderen Ansichten Ihres Gesprächspartners. Überlegen Sie, vor welchem Hintergrund Ihr Gesprächspartner argumentiert. Welche Informationen liegen ihm vor? Sprechen Sie auf derselben Basis? Wenn nicht, legen Sie ihm Ihre Sicht der Dinge dar. Dadurch geben Sie ihm und sich die Möglichkeit, Ansichten zu reflektieren und abzugleichen.

Emotionen hinterfragen

Hinterfragen Sie sich selbst: Warum löst ein Argument eine bestimmte Emotion bei Ihnen aus? Welches Muster steckt dahinter? Welche Erfahrungen verbinden Sie damit und gehören diese zur aktuellen Situation? Was haben Sie dazu beigetragen?

Was Sie nach dem Meeting tun sollten

Lassen Sie das Gespräch Revue passieren und reflektieren Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Reaktionen:

  • Waren sie angemessen?
  • Hätten Sie anders reagieren können oder vielleicht sogar anders reagieren wollen?
  • Welche Gefühle kamen in Ihnen auf und wie sind Sie mit ihnen umgegangen?
  • Haben Sie bereits anders reagiert als beim letzten Gespräch?
  • Wo können oder wollen Sie noch ansetzen?

Legen Sie sich auf dieser Grundlage wieder Strategien für das nächste Gespräch zurecht.

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