ProzesskostenrechnungBeispiel für die Prozesskostenrechnung

Am Beispiel der Seminarplanung wird anschaulich und Schritt für Schritt erklärt, wie Sie die Prozesskosten für unterschiedliche Kostentreiber berechnen. Damit können Sie für die Prozessleistung „Seminarteilnahme“ die Prozesskostenrechnung durchführen und einen Verrechnungspreis ermitteln, den Sie internen und externen Kunden in Rechnung stellen. Das Beispiel lässt sich leicht auf andere Fälle übertragen.

Die Vorgehensweise zur Ermittlung und Berechnung der Prozesskosten soll nun mithilfe eines Beispiels dargestellt und veranschaulicht werden. Die im Folgenden abgebildeten Tabellen sind der Excel-Vorlage entnommen, die Sie im Praxisteil herunterladen können.

Anwendungsbereich der Prozesskostenrechnung auswählen und abgrenzen

Der Bereich des Unternehmens, der in diesem Beispiel mit der Prozesskostenrechnung analysiert werden soll, ist die interne Schulung. Dazu gibt es ein Team im Unternehmen, das Seminare und Trainings konzipiert, plant und organisiert. Dieses Team gehört zum Personalmanagement und ist dort der Personalentwicklung zugeordnet.

An diesen Seminaren können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, aber auch externe Partner und Kunden teilnehmen. Um die Kosten des Schulungsbereichs zu decken, sollen die internen und externen Kunden für diese Dienstleistung bezahlen. Externe Kunden erhalten eine Rechnung, internen Kunden wird ein interner Verrechnungspreis in Rechnung gestellt.

Mit der Prozesskostenrechnung soll das Ziel erreicht werden, angemessene Verrechnungspreise zu ermitteln. Zudem soll geprüft werden, welcher Aufwand mit einzelnen Aufgaben verbunden ist, um gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

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