Umgang mit Low PerformernLow Performance erkennen und richtig beurteilen
- Woran erkennt man Low Performance oder Minderleistung?
- Ursachen von Minderleistung
- Wie Low Performance gemessen wird
- Wie das Recht Low Performance definiert
- Was heißt: Leistungsfähigkeit angemessen ausschöpfen?
- Mit Vorlage im Praxisteil
Woran erkennt man Low Performance oder Minderleistung?
Erbringt ein Arbeitnehmer seine vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung dauerhaft schlecht, ist er ein Low Performer.
Dazu zählen kann der Servicemitarbeiter, der seine Kunden stets unfreundlich behandelt. Die Projektleiterin, die während ihrer Arbeitszeit ständig privaten Angelegenheiten nachgeht. Der Lagerist, der häufig Fehler macht. Oder die Vertriebsmitarbeiterin, die zu wenig Neukunden akquiriert.
Oft zeigt sich Minderleistung anhand von mehreren Indikatoren. Vieles kommt bei den betroffenen Personen zusammen.
Führungskräfte erkennen Minderleistung, wenn sie Folgendes dauerhaft oder immer wieder feststellen:
- häufige Fehlzeiten
- gehäufte Anzahl von Kundenbeschwerden
- fehlendes Mitdenken
- fehlende Hilfsbereitschaft
- viele Fehler – auch nach Korrektur und Hilfestellung
- Leistungsabfall, der sich über längere Zeit erstreckt
- betont langsames oder unmotiviertes Arbeiten
- wiederholtes Nein-Sagen oder sich drücken
- Missachten von Aufforderungen des Vorgesetzten


