Vision und MissionUnternehmensvision und Leitbilder entstehen Top-Down und Bottom-Up

Wie binden Sie Mitarbeitende in die Entwicklung von Unternehmensvision und Leitbildern ein? Warum sollten sie überhaupt einbezogen werden? Wie Sie Top-Down und Bottom-Up vorgehen. Mit Checklisten, Beispielen und Praxistipps.

Unternehmensvision für die Stakeholder

Die Vision richtet sich direkt an alle Mitarbeitenden eines Unternehmens – und indirekt auch an andere Interessen- und Anspruchsgruppen (Stakeholder) wie beispielsweise Anteilseigner. Aus diesem Grund muss die Vision sehr gut zu deren Vorstellungen, Einstellungen, Werten, Zielen, Interessen und Anforderungen passen.

Das wird nur erreicht, wenn die Anspruchsgruppen und ganz besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Entwicklung einer Unternehmensvision einbezogen werden.

Führungskräfte beginnen bei der Unternehmensvision Top-Down

Es ist eine wesentliche Aufgabe des Top-Managements, zukunftsorientiert zu denken, vorausschauend zu agieren und klare Vorstellungen davon zu haben, was das Unternehmen in den nächsten Jahren erreichen soll. Gute Führungskräfte können Szenarien entwickeln und diese in klare Bilder und Botschaften packen.

Sie sind Grundlagen für die Entwicklung einer Unternehmensvision. Sie zeigt auf, was der zentrale Fokus aller Abläufe im Unternehmen sein sollte und welches Ziel das Unternehmen in den nächsten Jahren erreichen will. Das Ergebnis dieses „Nachdenkens über die eigenen Ziele, Vorstellungen und Wünsche“ wird in einer Vision formuliert.

Aufgaben der Führungskräfte im Rahmen der Visionsentwicklung sind:

  • einen Entwurf oder ein Konzept für eine überzeugende Unternehmensvision erstellen
  • Rahmenbedingungen, die für die Vision maßgeblich sind, vorgeben
  • mit eigenem Beispiel vorangehen und die Mitarbeitenden unterstützen, honorieren und fördern
  • letztlich die Entscheidung für eine Formulierung der Vision herbeiführen