MitarbeiterbindungWarum Mitarbeiterbindung wichtig ist und wie sie funktioniert

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dann an ein Unternehmen gebunden, wenn sie positive Erfahrungen machen und ihre Erwartungen an den Job vom Unternehmen erfüllt werden. Die Maßnahmen der Mitarbeiterbindung können auf einer affektiven, rationalen und normativen Ebene ansetzen. Ein Kennzahlensystem sollte zeigen, wie gut Mitarbeiterbindung funktioniert.

Warum sich Mitarbeiterbindung auszahlt

„Reisende soll man nicht aufhalten.“ Das sagen manche Vorgesetzte, wenn eine wichtige Mitarbeiterin oder ein wichtiger Mitarbeiter kündigt. Die einen sind gekränkt, die anderen meinen, sie könnten leicht für Ersatz sorgen. Viele Unternehmen sehen in ihren Beschäftigten ohnehin nur eine Personalnummer, einen Kostenfaktor oder Zielerfüllungsgehilfen. Dabei würden Unternehmen mehrfach von leistungsfähigen, qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern profitieren, wenn sie den Wert eines loyalen Mitarbeiters erkennen. Es gilt der Grundsatz: Unternehmen sind nur so gut wie ihre bewährten Mitarbeiter!

Wenn Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber emotional verbunden sind, machen sie sich Gedanken um das Wohl ihres Unternehmens. Sie identifizieren sich mit ihrer Abteilung und mit den Produkten ihres Unternehmens. Die unternehmerischen Interessen werden so zu ihren eigenen. Ein wertvoller Nebeneffekt: Die Mitarbeiter sprechen oft und gut über ihren Arbeitgeber, sind motiviert, leistungsbereit und arbeiten gerne. Das alles wirkt sich positiv auf Produktivität, Kundenservice und Umsatz sowie Innovationsfähigkeit, Wandlungsbereitschaft und Image des Unternehmens aus.

Für Unternehmen zahlt es sich also aus, in Maßnahmen der Personalbindung oder Mitarbeiterbindung zu investieren. Insbesondere die strategisch wichtigen Mitarbeiter sind für ein Unternehmen wertvoll. Doch sie gehören gleichzeitig zu der Gruppe, die am häufigsten zu einem Unternehmenswechsel neigen.

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