MitarbeiterbindungWas muss beim Austrittsgespräch mit Mitarbeitern beachtet werden

Aus den Aussagen von ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich Maßnahmen ableiten, um die Mitarbeiterbindung zu verbessern. Deshalb wird ein Austrittsgespräch geführt und die Gründe für das Ausscheiden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermittelt. Mögliche Schwachstellen und Missstände im Unternehmen werden festgestellt.

Anlässe für ein Austrittsgespräch

Das Austrittsgespräch wird mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt, die das Unternehmen von sich aus verlassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen das Unternehmen also, weil sie selbst gekündigt haben oder weil ein befristetes Arbeitsverhältnis endet. Im Austrittsgespräch erfahren Personalverantwortliche die Gründe für das Ausscheiden. Lassen sich die Gründe vom Unternehmen beeinflussen, können daraus Maßnahmen zur Personalbindung abgeleitet werden.

Der Zeitpunkt des Austrittsgesprächs

Ein guter Zeitpunkt für das Austrittsgespräch ist kurz nach oder bei Vergabe des Arbeitszeugnisses. Wer das Unternehmen verlässt, kann sich dann eher ungezwungen äußern, da er oder sie keine negativen Konsequenzen befürchten muss. Das Arbeitszeugnis wurde ja bereits verfasst.

Handelt es sich um eine für das Unternehmen besonders wertvolle Mitarbeiterin oder einen besonders wertvollen Mitarbeiter, sollte das Austrittsgespräch möglichst rasch nach der Kündigung stattfinden. Das Austrittsgespräch dient dann hauptsächlich dazu, die betreffende Person umzustimmen. Mit dem Wissen um die Gründe für den Weggang, kann der betreffenden Person ein passgenaues attraktives Angebot gemacht werden, um sie zum Bleiben zu bewegen.

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