ProzessmanagementProzesskosten ermitteln mit Prozesskostenanalyse

Wie ermittelt man Prozesskosten? Ist die Prozesskostenanalyse in jedem Fall nötig? Wie kommt es zu ungeplanten Kosten? Warum sind die Kosten höher als erwartet? Und wie hoch muss das Prozessbudget sein? Mit der folgenden Schritt-für Schritt-Analyse dokumentieren Sie Prozesskosten für einzelne Prozessschritte.

Abgrenzung Prozesskostenanalyse und Prozesskostenrechnung

Prozesse verursachen Kosten. Denn für jeden Prozessschritt werden Ressourcen benötigt: Personal, Maschinen, Anlagen, Geräte, Räume, Energie, Lizenzen und vieles mehr. Jeder Ressourcenverbrauch führt im Unternehmen zu zahlungswirksamen oder kalkulatorischen Kosten.

Diese Kosten können aus dem Ruder laufen. Das bedeutet, dass sie steigen, ohne dass die Gründe dafür (sofort) sichtbar werden. Oft ist nicht klar, dass ein Prozess mehr Kosten verursacht als geplant. Zudem ist es schwierig zu erkennen, woran das liegt.

Zum Prozessmanagement, zur Prozessanalyse und zur Prozessoptimierung gehört deshalb immer eine Kostenbetrachtung. Dazu wird ein Prozess dargestellt (wie in diesem Handbuch-Kapitel beschrieben) und dann im Hinblick auf seine Kosten analysiert.

Die Ergebnisse der Prozesskostenanalyse werden im Rahmen der Prozesskostenrechnung genutzt, um Produkte und Dienstleistungen und deren Preise verursachergerecht kalkulieren zu können. Wie Sie diese Preiskalkulation durchführen, ist im Handbuch-Kapitel zur Prozesskostenrechnung erläutert.

Stichwort

Prozesskostenrechnung

Mit der Prozesskostenrechnung werden Prozesse und damit verbundene Kosten (Ablauf- oder Prozesskosten) in den indirekten Unternehmensbereichen ermittelt und analysiert. Das soll die verursachungsgerechte Zuordnung aller Kosten auf Produkte, Dienstleistungen, Services, Aufträge oder Kunden ermöglichen.

Dazu im Management-Handbuch

Weitere Kapitel zum Thema