Corporate Social Responsibility (CSR)

Wie Ihr Unternehmen soziale und ökologische Verantwortung der Norm DIN EN ISO 26000 umsetzt und diese Verantwortung mit der Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) bewertbar und sichtbar macht. Mit Checklisten für Handlungsfelder der verantwortungsvollen Unternehmensführung.

Die Norm DIN EN ISO 26000 hilft Unternehmen bei der Standardisierung von gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung oder anders ausgedrückt der Corporate Social Responsibility (CSR). Die Norm definiert allgemeingültig gesellschaftlich verantwortliches Handeln für alle Arten von Organisationen, bietet allerdings keine Möglichkeit der Zertifizierung.

Da CSR als wertebasiertes und verantwortungsvolles Führen eines Unternehmens verstanden wird, ist letztlich die Unternehmenskultur entscheidend bei einer erfolgreichen Implementierung einer CSR-Strategie. Wie Unternehmenswerte, Unternehmensphilosophie und Unternehmenskultur zusammenhängen, reflektieren Sie mir der Vorlage Eigene Wertvorstellungen analysieren.

Bei der Norm DIN EN ISO 26000 geht es um den unternehmerischen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung, die wertschöpfend ist. Es geht darum, dass die Organisationen ihre Tätigkeiten in einer Weise ausführen, die gesellschaftlich vertretbar und verantwortlich gegenüber allen Stakeholdern weltweit ist. Die Norm umfasst sieben Grundsätze als Voraussetzung für CSR und sieben Kernthemen. Welche CSR-Maßnahmen oder CSR-Handlungsfelder genau umgesetzt werden, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Die Vorlage Merkmale und Handlungsfelder für Corporate Social Responsibility dient Ihnen dabei zur Identifikation Ihrer Handlungsfelder und zur Ideenfindung für einzelne Maßnahmen.

Ihre Corporate Social Responsibility (CSR) machen Sie mithilfe der Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) sichtbar. Dieses Kennzahlensystem ist angelehnt an das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) von Kaplan und Norton. Wie Sie Umwelt- und Sozialziele in der SBSC aufzeigen oder alternativ in die BSC integrieren, lesen Sie in diesem Handbuch-Kapitel. Außerdem erhalten Sie verschiedene Varianten der BSC sowie der SBSC als Excel-Vorlagen.

Wie Sie die soziale Verantwortung im Unternehmen im Bereich Personalmanagement – als ein Beispiel – übernehmen, lesen Sie im letzten Abschnitt dieses Kapitels. Dort werden Maßnahmen vorgestellt, die Work-Life-Balance als Investition verstehen. Anhand dieses Beispiels sehen Sie und mit der Vorlage Work-Life-Balance-Maßnahmen können Sie überprüfen, inwiefern die aufgeführten Maßnahmen unterschiedlicher Handlungsfelder Ihren Zielen entsprechen.

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Corporate Social Responsibility (CSR)

27 Seiten E-Book, 5 Excel-Tabellen, 2 Checklisten und 3 Vorlagen

Vorschau + Leseprobe

Inhalt

Wie Unternehmen verantwortungsvoll und wertebasiert führen und handeln
Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Konzept für eine nachhaltige Unternehmensführung. Nachhaltig wird dabei verstanden als wertebasiertes und gegenüber Mensch und Umwelt verantwortungsvolles Führen und Handeln des Unternehmens. Verantwortungsvolles und wertebasiertes Handeln zeigt sich in der Philosophie, Kultur und im Leitbild des Unternehmens.
DIN EN ISO 26000 als Leitfaden und Standard der CSR
Die internationale Norm DIN EN ISO 26000 ist ein Leitfaden für die Umsetzung der Corporate Social Responsibility (CSR) im Unternehmen. Sie beschreibt, was verantwortungsvolles Handeln im Einzelnen bedeutet und welche Grundsätze Unternehmen dazu einhalten müssen. In sieben Kernthemen und zahlreichen Handlungsfeldern werden diese Grundsätze umgesetzt.
Mit der Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) verantwortliches Handeln messen
Die Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) ist ein Instrument zur Messung der Leistungen und Erfolge zur Corporate Social Responsibility (CSR). Das Modell basiert auf dem Ziele- und Kennzahlensystem der klassischen BSC und auf den Kernthemen und Handlungsfeldern der verantwortungsvollen Unternehmensführung nach der Norm DIN EN ISO 26000.
Beispiel: CSR im Personalmanagement
Eines der Handlungsfelder der Norm DIN EN ISO 26000 ist das Personalmanagement, das in den Bereich Arbeitspraktiken und Organisationsführung der Norm fällt. Investitionen in die Work-Life-Balance können die gesetzlichen Vorgaben ergänzen und sind freiwillig umsetzbar. Folgende Maßnahmen können in diesem Bereich zum Beispiel umgesetzt werden.

Vorlagen

Microsoft Word DateiMerkmale und Handlungsfelder für Corporate Social Responsibility
Microsoft Word DateiEigene Wertvorstellungen analysieren
Microsoft Powerpoint DateiBedürfnispyramide nach Maslow und Limbic Map nach Hans-Georg Häusel
Microsoft Word DateiWork-Life-Balance-Maßnahmen
Microsoft Excel DateiSustainability Balanced Scorecard mit Ampel-Diagramm
Microsoft Excel DateiSustainability Balanced Scorecard mit Messlatte
Microsoft Excel DateiSustainability Balanced Scorecard mit Thermometer
Microsoft Powerpoint DateiBalanced Scorecard als Kennzahlensystem
Microsoft Excel DateiKennzahlen der Balanced Scorecard mit Zielerreichungsgrad
Microsoft Excel DateiVisualisierung Balanced Scorecard