Corporate Identity entwickelnCorporate Behaviour

  • Was ist Corporate Behaviour?
  • Warum ist die Definition der Corporate Behaviour wichtig?
  • Beispiel: Regeln für Corporate Behaviour exakt festlegen
  • Was umfasst das Corporate Behaviour?
  • Unterschied zwischen interner und externer Corporate Behaviour
  • Warum Mitarbeitende auch Markenbotschafter sind
  • Mitarbeitende mit der Corporate Behaviour vertraut machen
  • Anleitung: Corporate Behaviour aufbauen
  • Mit Vorlage im Praxisteil

Was ist Corporate Behaviour?

Während sich die meisten Unternehmen wie selbstverständlich mit dem Corporate Design auseinandersetzen, vernachlässigen sie meist die bewusste Auseinandersetzung mit der Corporate Behaviour. Corporate Behaviour umfasst – einfach ausgedrückt – das Verhalten und das Auftreten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihres Unternehmens.

Viele Unternehmen scheuen sich davor, Ihren Beschäftigten Verhaltensregeln mitzugeben, da es sich dabei ja um erwachsene und kompetente Menschen handelt, die schon wissen werden, wie man sich richtig und korrekt zu verhalten hat.

Das stimmt bis zu einem gewissen Grad. Doch zu den Aufgaben eines Mitarbeiters gehört es auch, die Markenwerte des Unternehmens nach außen zu tragen, um damit wiederum zu einem stimmigen und überzeugenden Unternehmensimage beizutragen.

Das Auftreten jedes Mitarbeiters (nicht nur im Marketing und Vertrieb) prägt also entscheidend das Image und das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Warum? Ganz einfach: Jeder Mensch erinnert sich am besten an direkte Kontakte. Das bedeutet, dass sich jeder (potenzielle) Kunde am besten an den direkten Kontakt mit Ihren Mitarbeitern erinnert. Und selbst wenn Sie ein Unternehmen sind, das nur wenig (direkten) Kundenkontakt hat, so haben Sie doch Kontakt zu Dienstleistern, Lieferanten, externem Personal oder sonstigen Geschäftspartnern.

Warum ist die Definition der Corporate Behaviour wichtig?

Manchen Unternehmen ist dieser Punkt sogar so wichtig, dass er in der Zielvereinbarung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgenommen wurde. Und das wiederum setzt voraus, dass alle Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen die Imagewerte und Imagedimensionen des Unternehmens kennen, verstehen und leben. Besonders der Aspekt „Verstehen“ ist so wichtig, da Werte unterschiedlich interpretiert werden können.

Spätestens, wenn der Kunde (oder Dienstleister oder ein sonstiger Geschäftspartner) eine Reklamation oder Beschwerde hat, entscheidet das Verhalten Ihrer Mitarbeiter darüber, ob er Kunde (oder Dienstleister oder Partner) bleibt oder beim nächsten Mal doch lieber auf ein anderes Unternehmen zugreift.

Und genau das ist der Grund, warum auch dieser Aspekt – die Corporate Behaviour – definiert und Verhaltensregeln formuliert und vereinbart werden müssen.

Dazu im Management-Handbuch

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