ProjektmanagementProjektplanung

Wofür braucht es die Projektplanung? Welche Rolle spielt der Projektstrukturplan? Wie kann man den Projektstrukturplan als Mindmap darstellen? Wie funktioniert die reibungslose Zeitplanung? Und wie erstellen Sie einen Zeitplan sowie einen Kostenplan? Erhalten Sie einen Überblick über die optimale Vorgehensweise, viele praktische Tipps und Vorlagen.

Warum ist die Projektplanung wichtig?

Manche spotten: „Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum.“ Einige Großprojekte scheinen dieser Sichtweise recht zu geben. Gleichwohl dürfte es in den meisten Fällen hilfreich sein, das Projekt in seinem Ablauf vorauszudenken – zu planen.

Je nach Komplexität und Umfang der Aufgabenstellung und nach Zeitdauer der Projektdurchführung, empfiehlt es sich einen mehr oder weniger genauen Projektplan zu erarbeiten. Je kurzfristiger der Planungszeitraum, desto genauer kann der Projektplan sein. Die Regel ist: So wenig Planung wie möglich, so viel wie nötig.

Es gilt demnach:

  • Projektplanung ist ein schrittweiser Prozess, der bereits in der Phase der Projektdefinition mit geringer Planungstiefe beginnt und im Laufe des Projekts immer detaillierter wird.
  • Die Planung eines Projekts muss grundsätzlich einen Kompromiss finden zwischen dem, was planbar ist und dem, was geplant werden muss.
  • Es wird vorausgesetzt, dass eine klare Zielsetzung für das Projekt vorliegt.

Wofür braucht es Projektplanung?

Zweck der Projektplanung ist weniger der Projektplan selbst. Wichtiger ist es, mit der Projektplanung

  • komplexe Vorhaben durch Teilpläne zu gliedern und übersichtlich zu machen;
  • das Projektgeschehen aufgrund einer systematischen Analyse von Einflussfaktoren so gut wie möglich vorauszusehen;
  • die Folgen alternativer Handlungsmöglichkeiten auf die Kosten- und Terminentwicklung bereits bei der Entscheidungsvorbereitung sichtbar zu machen;
  • eine rationelle Gestaltung des Projektablaufs zu ermöglichen;
  • die Arbeit einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der beteiligten Bereiche so aufeinander abzustimmen, dass Doppelarbeiten vermieden werden;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Vorhaben und die Projektziele zu informieren;
  • realistische Soll-Vorgaben für Aufwand, Termine und Ressourcen zu ermitteln und
  • damit die Voraussetzung zur Projektüberwachung und Projektsteuerung zu schaffen.