SWOT-AnalyseVorgehensweise bei der SWOT-Analyse

Wie gehen Sie bei der SWOT-Analyse vor? Wie werden Ziele und Fragestellungen geklärt? Sie erarbeiten eine Bestandsaufnahme für die Strategieplanung Ihres Unternehmens. Chancen und Risiken werden sichtbar. Wie erkennen Sie Stärken und Schwächen? Und inwiefern hilft PESTEL dabei? So wenden Sie die SWOT-Analyse dafür Schritt für Schritt an.

Ziele und Fragestellungen für die SWOT-Analyse klären

Für eine SWOT-Analyse müssen Sie viele Informationen zusammentragen. Das kann sehr aufwendig sein. Deshalb sollten Sie vorab klären, wofür Sie die Informationen und die Ergebnisse der SWOT-Analyse brauchen. Formulieren Sie zu Beginn möglichst konkrete Ziele und Fragen und stellen Sie einen Bezug her zu den Plänen und Projekten, die Sie im Rahmen Ihrer Unternehmensstrategie verfolgen (wollen).

Beispiele: Ziele und Fragestellungen bei der SWOT-Analyse

  • Frage: Mit welchen Produkten sind wir im Markt besonders wettbewerbsfähig?
  • Ziel: Das soll erhalten und ausgebaut werden.
  • Frage: In welchen Märkten sollen die Produkte in Zukunft außerdem angeboten werden?
  • Ziel: Hier soll der Markteinstieg vorbereitet werden und gelingen.
  • Frage: Welche Entwicklungen im Bereich Technologie (oder Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht) bieten in Zukunft besondere Chancen?
  • Ziel: Es sollen neue Marktpotenziale für die Zukunft erkannt und genutzt werden.
  • Frage: Wie agieren wir, nachdem neue Wettbewerber in unserem Markt aufgetreten sind?
  • Ziel: Es sollen Maßnahmen entwickelt werden, um die Marktposition abzusichern.

Anwendungsbereich klären

Eine SWOT-Analyse können Sie für Ihr Unternehmen insgesamt oder für einen einzelnen Geschäfts- oder Produktbereich durchführen. Aus der Zielsetzung und Fragestellung leiten Sie ab, welchen Anwendungsbereich Sie genau betrachten wollen und was genau Sie in Bezug zu Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken analysieren wollen.

Auf der Ebene des Unternehmens betrachten Sie die Stärken und Schwächen, die Ihr Unternehmen, seine Kompetenzen, die eingesetzten Technologien oder das Image bei Kunden insgesamt kennzeichnen. Daran können sich spezielle Stärken- und Schwächen-Analysen anschließen, die auf einzelne Unternehmensbereiche, ausgewählte Marken, Produkte, Dienstleistungen, Märkte oder Kundensegmente ausgerichtet sind.

So können Sie nach und nach Ihre Analysen weiter differenzieren und für jeden einzelnen Bereich spezielle Maßnahmen ableiten und umsetzen, die zu Ihrer Gesamtstrategie beitragen.