StrategiekommunikationVorbild Top-Management für die Strategieumsetzung

Damit die Strategiekommunikation und die eingesetzten Methoden und Werkzeuge funktionieren, müssen sie vor allem glaubwürdig sein. Das setzt voraus, dass Aussagen und Handeln des Top-Managements zusammenpassen und sich nicht widersprechen.

Reden und Handeln in der Strategiekommunikation müssen zusammenpassen

Alle schönen Strategiepläne, Präsentationen und Strategy Maps nützen nichts, wenn das Handeln der Manager dem widerspricht. Nur wenn das Reden, die Strategiekommunikation, und das Handeln im Einklang sind, wird die Strategie auch umgesetzt. Das zeigt sich meist daran, wie sich die Führungskräfte gegenüber den vielen alltäglichen Fragen verhalten, die sich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen.

Wenn es hier zu Widersprüchen kommt, dann tut sich das Management immer schwer. Ein treffendes Beispiel: „Eine Strategie des Unternehmens heißt zum Beispiel ‚stärkere internationale Ausrichtung’ und dann werden den Führungskräften in den Niederlassungen Englischkurse verweigert.“ [Robert Bider im Interview mit der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung 1/2009]

Wenn Reden und Handeln nicht zusammenpassen, dann nehmen die Mitarbeiter und die mittleren Manager schon nach kurzer Zeit nicht mehr ernst, was in Strategiepapieren steht, wenn die Entscheidungen des Top-Managements genau das konterkarieren. Jeder weitere Versuch, der Strategie im Unternehmensalltag zur Geltung zu verhelfen, ist damit zum Scheitern verurteilt. Aus diesem Grund müssen auch alle Entscheidungen an ihrem Beitrag zu den Strategien und übergeordneten Zielen ausgerichtet und gemessen werden.

Hinweis: Was Mitarbeiter über Strategie wirklich denken

Beachten Sie, was sich die Mitarbeiter im persönlichen Gespräch sagen, wie sie über die Unternehmensstrategie sprechen, welche Gerüchte und welchen Kaffeeklatsch es gibt. Wie sprechen die Mitarbeiter nach Besprechungen oder zu anderen Gelegenheiten über das Unternehmen, über seine Strategien, Ziele, Pläne und die Konzepte des Top-Managements?