RisikomanagementZiele und Aufgaben des Risikomanagements im Unternehmen
- Was ist Risikomanagement?
- Warum betreiben Unternehmen Risikomanagement?
- Wodurch und welche Risiken entstehen für Unternehmen?
- Ziele und Rahmenbedingungen für das Risikomanagement
- Gesetze, Normen und Standards zum Risikomanagement
- Normung: DIN ISO 31000 für das Risikomanagement
- Aufgaben des Risikomanagements
- Mit Vorlage im Praxisteil
Was ist Risikomanagement?
Als Risikomanagement bezeichnet man die systematische Erfassung und die Bewertung von Risiken für den Betrieb und den Erfolg eines Unternehmens.
Das Risikomanagement ist Teil der strategischen Unternehmensplanung, der Compliance und des Qualitätsmanagements. Es soll dazu beitragen, Schaden vom Unternehmen abzuwenden und die Folgen zu vermeiden oder zu mindern, die aus unplanbaren Ereignissen entstehen.
In der Praxis geht es beim Risikomanagement meist nicht nur darum, mögliche Risiken zu erkennen und abzuwenden – auch potenzielle Chancen sollen erkannt und genutzt werden.
Risiko meint entsprechend die kalkulierte Prognose eines Schadens oder Verlustes im negativen Fall oder eines Nutzens oder Gewinns im positiven Fall. Was als Schaden oder Nutzen gilt, hängt vom Präferenzsystem des Bewertenden ab.
Im Sprachgebrauch bezieht sich Risiko auf den negativen Fall. Im mathematischen Sinn meint ein Risiko die Wahrscheinlichkeit, dass ein negatives Ereignis eintritt.
In der Betriebswirtschaftslehre ist Risiko die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines negativen Ereignisses multipliziert mit dem finanziellen Schadensausmaß.


