Arbeitsschutz beachten und umsetzenMit psychisch erkrankten Mitarbeitenden umgehen
- Welche Pflichten haben Führungskräfte gegenüber psychisch Erkrankten?
- Woran erkennt man psychische Störungen am Arbeitsplatz?
- Was müssen Führungskräfte beachten beim Gespräch mit psychisch kranken Mitarbeitenden?
- Wie sprechen Sie psychisch kranke Mitarbeitende an?
- Beispiele: Erwartungen an psychisch kranke Mitarbeitende formulieren
- Was tun, wenn sich das Verhalten des Mitarbeiters nicht ändert?
- Verhaltensregeln besprechen und festlegen
- Wie funktioniert Betriebliches Eingliederungsmanagement bei psychischen Störungen?
- 4 Vorlagen im Praxisteil
Welche Pflichten haben Führungskräfte gegenüber psychisch Erkrankten?
Sie sind als Führungskraft kein Therapeut und auch kein Berater. Dennoch ist es wichtig, im Sinne Ihres Unternehmens auf Anzeichen einer psychischen Störung bei Mitarbeitenden zeitnah und angemessen zu reagieren.
Wenn die Vermutung besteht, dass jemand psychisch erkrankt ist, sprechen Sie die betroffene Person bei einem separat anberaumten Termin darauf an. Auf diese Weise helfen Sie der erkrankten Person, das eigene Verhalten zu reflektieren.
Das ist förderlich für die Krankheitseinsicht. Nur wer erkennt, dass er krank ist, kann sich Hilfe suchen.
Nicht immer sind Verhaltens- oder Wesensänderungen auf eine psychische Störung zurückzuführen. Gerade neue Mitarbeitende können Sie oftmals nur unzureichend einschätzen.
Tauschen Sie sich in diesem Fall vertraulich mit der Geschäftsleitung aus, um das weitere Vorgehen zu besprechen.


