Personalentwicklungskonzept erstellenBeispiele für Pläne und Schwerpunkte zur Personalentwicklung

Definieren Sie in Ihrem Personalentwicklungskonzept die Schwerpunkte der Maßnahmen im laufenden Jahr und mit Blick auf die langfristige Entwicklung. Wie werden wichtige Projekte im Konzept erläutert? Welche langfristigen Aktivitäten können von Bedeutung sein? Beispiele zeigen, wie Sie Ihre Aktivitäten in der Personalentwicklung vermitteln – insbesondere für Führungskräfte, Nachwuchs und andere Schlüsselpersonen.

Planung und Evaluation von Projekten der Personalentwicklung

Wir planen und evaluieren jedes Jahr zwei bis drei Projekte, um unsere Personalentwicklung permanent zu professionalisieren und die gesetzten Ziele effizient und nachhaltig zu erreichen. Dieses Jahr sind es:

  • Mobile Learning
  • Förderung und Integration älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ein für uns besonders aktuelles Thema
  • Aufbau und Probelauf eines Inhouse-Trainings-Modells

Mobile Learning

Immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mobil, arbeiten nach flexiblen Arbeitszeiten, sind im Homeoffice oder haben lange Arbeitswege, die sich für kurze und entspannte Lernaktivitäten eignen. Mobile Endgeräte können als Zugang zur persönlichen Lernumgebung mit diversen Lernmöglichkeiten und Lerntools dienen. Der Lernprozess kann so selbst gewählt, organisiert und gesteuert werden.

Hier wollen wir dieses Jahr erste Versuche und Tests der Konzepte und der Akzeptanz durchführen. Einige konkrete Anwendungen könnten für uns beispielsweise sein:

  • Spiele zu neuen Technologien, neuen Geräten oder Kommunikationsthemen
  • Smartphone als Arbeitsmittel für Projektlernen und Projektorganisation
  • Zusammenfassungen und Kernaussagen aus Lernveranstaltungen
  • Videocasts von Rollenspielen aus Seminaren, um Gelerntes zu vertiefen

Vor allem im Bereich des Mobile Learnings ist das Lernen in kleinen Lerneinheiten und Lernsequenzen, auch Microlearning genannt, eine interessante und geeignete Lernform. Dabei werden kleine Informationseinheiten wie Test- oder Handling-Fragen über Laptop, Smartphone und andere Lerngeräte von einem Server abgerufen.

Das Mobile Learning fördert zudem das informelle Lernen, denn mit der erhöhten Zeit- und Ortsflexibilität kommen Lernprozesse einfacher und häufiger in Gang. Der spontane Zugriff auf Ressourcen, beispielsweise während Bahnfahrten oder bei Ausübung einer bestimmten Aufgabe, sind weitere Vorteile. Allerdings ist uns klar, dass Mobile Learning eine Ergänzung, aber kein Ersatz für andere Lernformen ist.

Dazu im Management-Handbuch

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