Fuhrparkmanagement und Fuhrpark-ControllingErfolgsrechnung im Fuhrparkmanagement

Der Fuhrpark eines Unternehmens kann wie ein Profit-Center geführt werden. Dann werden Erlöse und Umsätze mit den Kosten im Fuhrpark verglichen und Erlöse und Gewinn daraus berechnet. Mit einer Excel-Vorlage erfassen Sie die notwendigen Daten und prüfen den Erfolg anhand unterschiedlicher Kriterien.

Fuhrpark als Profit-Center betrachten

Der Fuhrpark verursacht nicht nur Kosten. Er erbringt auch Leistungen. Transport von Menschen und Gütern und die Dienstleistungen drum herum lassen sich unternehmensinternen oder externen Kunden in Rechnung stellen. Die dafür eingesetzten Fahrzeuge aus dem Fuhrpark sind Ressourcen, um Umsatz zu erzielen. Dem Umsatz stehen Aufwendungen und Kosten gegenüber.

Die Fuhrparkkosten resultieren insbesondere aus: Personaleinsatz, Fahrzeugnutzung, Betriebs- und Kraftstoffen sowie Versicherungen, Steuern und Gebühren. Aus Umsatz und aus diesen Kosten ergibt sich der Gewinn aus dem Betrieb eines Fuhrparks.

Ein einzelnes Fahrzeug, eine Gruppe von Fahrzeugen oder der Fuhrpark insgesamt können wie ein Profit-Center betrachtet werden, wenn es darum geht, für den Fuhrpark eine Gewinn- oder Erfolgsrechnung durchzuführen. Sie ermitteln dann für einen festgelegten Zeitraum (zum Beispiel ein Jahr):

  • Absatz in geeigneter Einheit; zum Beispiel Anzahl Transportaufträge, gefahrene Kilometer, transportierte Menge etc.
  • erzielter Preis pro Einheit Absatz
  • weitere Umsatzerlöse aus Leistungen des Fuhrparks
  • Kosten pro Einheit Absatz
  • Fixkosten
  • Kosten der indirekten Bereiche, die auf Fuhrpark oder Fahrzeug umgelegt werden

Absatz und Umsatz berechnen

In welcher Form der Absatz gemessen wird, hängt von der Art der angebotenen und mit den Kunden abgerechneten Leistung ab. Mögliche Absatzformen sind:

  • gefahrene Kilometer
  • transportierte Menge (nach Gewicht, Volumen oder Stück)
  • erledigter Auftrag (Festpreis)

Für diese Leistungen gibt es einen Leistungspreis für eine einzelne Einheit. Der Umsatz ergibt sich dann aus der Menge des Absatzes multipliziert mit dem Leistungspreis pro Einheit. Dieser Wert wird für jeden Kundenauftrag berechnet und dem Kunden in Rechnung gestellt. Dazu kommen können weitere Leistungen, Pauschalen, sonstige Auftragskosten, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden. Über den betrachteten Zeitraum und alle Kunden und Aufträge hinweg ergibt sich dann der Umsatz.