Design ThinkingPhase Problemdefinition: Die Aufgabe genau verstehen

Die Informationen und Erkenntnisse aus der Discovery-Phase werden nun zusammengeführt und als genaue Fragestellung und Aufgabe formuliert. Sie beschreiben das Problem, das mit Design Thinking gelöst werden soll. Je genauer das Problem definiert ist, desto fokussierter können Lösungen entwickelt werden.

Die richtigen Themen und Probleme angehen

In der vorangegangen Discovery-Phase ging es darum, die potenziellen Kunden und Zielgruppen als Anwender oder Benutzer eines Produkts zu verstehen und zu beschreiben. Ausgehend von diesem Wissen können nun Aufgabenstellungen abgleitet werden, die zur Verbesserung des eigenen Angebots, der Produkte und Dienstleistungen, führen. Die Herausforderung dabei ist es, jene Themen auszuwählen, deren Bearbeitung den größten Erfolg und somit den größten Deckungsbeitrag ergeben.

Timing ist dabei oft entscheidend: Für manche Ideen ist es noch zu früh, für andere ist der Zug abgefahren. Entscheidend sind die Ideen, die möglichst rasch realisiert werden sollten, um Erfolg zu haben. Die folgenden Tools sollen dabei unterstützen.

Bei der Anwendung ist zu beachten, dass Design Thinking ein iterativer Prozess ist. Manchmal gelingt der große Wurf nicht gleich beim ersten Mal. In jedem Fall ist es jedoch wichtig, die Ergebnisse der vorhergehenden Durchläufe durchzusehen und zu berücksichtigen. Ergebnisse aus vorangegangenen Durchläufen können dann verfeinert, aber auch verworfen werden. Natürlich ist es legitim, auch ganz neue Themen aufzugreifen.

Um die Aufgabenstellung genau zu analysieren und zu verstehen, sollte das Kernteam des Design Thinking einen Workshop durchführen. Dort können die folgenden Methoden und Tools eingesetzt werden.

Tipp

So moderieren Sie Meetings und Workshops

Ob ein Workshop die gewünschten Ergebnisse bringt, hängt besonders von einer guten Planung, Vorbereitung ab und von der Art und Weise, wie er moderiert wird. Im Handbuch-Kapitel Meetings moderieren erfahren Sie, wie Sie dazu vorgehen.