Design ThinkingWorum geht es bei Design Thinking?

Mit Design Thinking wollen Unternehmen agil, schnell und erfolgreich Innovationen finden und umsetzen. Es wird nicht lange geplant, sondern Ideen werden als Prototyp realisiert, getestet und verbessert. Design Thinking ist ein iterativer Prozess, um das Innovationsmanagement kontinuierlich zu verbessern.

Produkte und Dienstleistungen ständig verbessern

Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen nicht weiterentwickeln, laufen Gefahr, vom Wettbewerb eingeholt und überholt zu werden. Dies wirkt sich negativ auf den Unternehmenserfolg aus und reicht bis hin zum Ausscheiden aus dem Markt. Die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen ist Voraussetzung für Erfolg und Wachstum.

Ein Treiber für Veränderung ist die Digitale Transformation. Neue Technologien erlauben Unternehmen und Organisationen aus diversen Branchen produktiver zu werden. Beispiele sind:

  • SMART Enterprises wie Amazon und Alibaba haben den Handel grundsätzlich neu erfunden und bieten Handelstreibenden neue Möglichkeiten, weltweit Kunden und Geschäftspartner zu finden.
  • Financial Tech (FinTech) Unternehmen setzen klassische Anbieter wie Banken unter Druck. Dies gilt auch für Insurance Tech (InsureTech) Unternehmen, die laufend Anteile am Versicherungsmarkt dazugewinnen.

Außerordentliche Ereignisse, wie etwa die SARS-CoV-2 Pandemie, können dazu führen, dass ein Unternehmen sein ganzes Geschäftsmodell runderneuern muss, um am Markt bestehen zu können. Airlines sind besonders betroffen. Sicherheitsauflagen führen dazu, dass Maschinen nicht wie früher befüllt werden können. Die Kosten pro Passagier sind so drastisch gestiegen. Zudem ist nicht gesagt, dass nach dem Ende der Pandemie Fluggäste es hinnehmen werden, wieder dicht gedrängt zu sitzen.

An die medizinische Forschung, Gesundheitseinrichtungen und die Pharmaindustrie werden hohe Erwartungen gerichtet: Statt zu konkurrieren, wird ihnen abverlangt, in Rekordzeit Behandlungsmethoden, Medikamente und einen Impfstoff gegen ein neuartiges Virus zu entwickeln. Dies gelingt nur durch Kooperation und den Einsatz neuester Technologien.

Design Thinking greift diese Herausforderungen auf und schlägt eine strukturierte Vorgangsweise vor, die Innovation begünstigt und so im Unternehmen institutionalisiert werden kann, dass diese laufend und nachhaltig stattfindet.

Expertenwissen für Innovationen nutzen

Innovative Produkt- und Serviceverbesserungen sind regelmäßig gefragt. Dies ist kein einfaches Unterfangen, da verschiedene Dimensionen und Perspektiven beachtet werden müssen. So braucht es zum einen detaillierte Kenntnisse über die zu verbessernde Sache, also über das Produkt, die Dienstleistung oder den Prozess. Je nach Art und Umfang kann Expertenwissen gefordert sein. Beispielsweise wenn eine Software aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz verbessert werden soll; oder eine FinTech-Applikation, die etwa Finanzblasen in Märkten aufspürt.

Firmen suchen dann üblicherweise nach Wegen, die jeweiligen Experten zusammenzubringen, sodass sich diese austauschen und entsprechende Innovationen hervorbringen. Das kann formell und informell erfolgen. Doch dies birgt das Risiko, dass die Kundensicht verloren geht. Es kann dann passieren, dass Lösungen „am Kunden vorbei“ entwickelt werden. Die Experten bleiben im Elfenbeinturm unter sich.