Design Thinking

Wie Sie Design Thinking für Innovationen im Unternehmen einsetzen. Mit ausführlicher Beschreibung der einzelnen Phasen und Arbeitsschritte und zahlreichen Methoden und Tools für neue Produkte, Dienstleistungen und Prozesse.

Das Design Thinking ist ein besonderes Modell, um Produkte schnell und agil zu entwickeln und zu verbessern, die möglichst genau die Kundenanforderungen treffen. Es setzt sich aus mehreren Phasen zusammen, in denen unterschiedliche Tools eingesetzt werden. In diesem Handbuch-Kapitel werden die einzelnen Phasen des Design Thinking ausführlich erläutert. Außerdem erfahren Sie, welche Grundlagen und welches Mindset es im Unternehmen und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für erfolgreiches Design Thinking braucht.

Zudem finden Sie verschiedene Tools, die bei der genauen Kunden- und Anwenderanalyse helfen; zum Beispiel die Vorlagen Persona für das Design-Thinking-Vorhaben beschreiben oder Empathie-Raster. Mit den folgenden Vorlagen können Sie dann Ideen für passgenaue Produkte und Dienstleistungen finden: AEIOU-Raster, How-might-we-Methode oder Needs-Approach-Benefit-Competition-Methode.

Eine wichtige Phase des Design Thinkings ist die Entwicklung eines anschaulichen Prototypen und dessen Test durch Anwender und Kunden. Für die Planung des Prototypen und des Tests können Sie die Vorlagen Prototyp für die Lösungsidee planen und Test der Prototypen planen nutzen.

Damit Ihre Design-Thinking-Vorhaben erfolgreich verlaufen, sollten Sie mit jedem Durchlauf reflektieren, was gut lief und was verbessert werden kann. Diese Erkenntnisse gehen in weitere Durchläufe ein. So werden nicht nur Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens immer besser, sondern auch Ihr Know-how mit dem Design Thinking.

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Design Thinking

51 Seiten E-Book, 1 Checkliste und 15 Vorlagen

Vorschau + Leseprobe

Inhalt

Worum geht es bei Design Thinking?
Mit Design Thinking wollen Unternehmen agil, schnell und erfolgreich Innovationen finden und umsetzen. Es wird nicht lange geplant, sondern Ideen werden als Prototyp realisiert, getestet und verbessert. Design Thinking ist ein iterativer Prozess, um das Innovationsmanagement kontinuierlich zu verbessern.
Grundlagen und Methoden für das Design Thinking
Innovationen und Innovationsprozesse sollen mit Design Thinking im Unternehmen institutionalisiert werden und laufend und nachhaltig stattfinden. Dafür braucht es Grundlagen und Methoden für Design Thinking.
Der Design-Thinking-Prozess und seine Phasen
Design Thinking läuft in mehreren Phasen ab. Sie werden nicht nur einmal durchlaufen, sondern mehrfach. Deshalb wird unterschieden zwischen dem Mikro-Prozess mit den einzelnen Design-Thinking-Phasen und dem Makro-Prozess als iterativer, sich wiederholender Prozess.
Phase Discovery: Empathie für die Zielgruppe entwickeln
In der Discovery-Phase des Design Thinking geht es darum, den Markt, die Zielgruppen und die potenziellen Kunden zu erkunden. Hilfreich dafür ist, Kunden als Persona zu beschreiben und ihre Anforderungen nach dem Jobs-do-be-done-Framework und dem AEIOU-Raster zu erfassen.
Phase Problemdefinition: Die Aufgabe genau verstehen
Die Informationen und Erkenntnisse aus der Discovery-Phase werden nun zusammengeführt und als genaue Fragestellung und Aufgabe formuliert. Sie beschreiben das Problem, das mit Design Thinking gelöst werden soll. Je genauer das Problem definiert ist, desto fokussierter können Lösungen entwickelt werden.
Phase Ideengenerierung: Kreativitätstechniken für die Lösungsfindung
In der Phase Ideengenerierung sollen möglichst viele Ideen und Lösungsvorschläge generiert werden, um neue oder verbesserte Produkte und Dienstleistungen zu finden. Dafür eignen sich vor allem Methoden, Tools und Formate zur Kreativitätstechnik. Am Ende soll die Idee für einen Prototypen stehen.
Phase Prototyping: Die Idee anschaulich und greifbar machen
Mit dem Prototyping wird die Lösung als Produkt oder Muster realisiert. Damit wird sie für Anwender und Kunden anschaulich und greifbar. Sie kann besser geprüft, getestet und bewertet werden. Daraus ergeben sich wichtige Informationen für die Verbesserung der Lösung.
Phase Testen und Feedback: Kontinuierliche Verbesserungen
Mit einem Prototyp können Anwender und Kunden die Lösung des Design-Thinking-Prozesses ausprobieren und bewerten. Das Design-Thinking-Team erhält mit dem Praxistest wichtige Informationen, um die Lösung zu verbessern und den Prozess in einem weiteren Durchlauf zu optimieren.
Design Thinking in der Organisation etablieren
Design Thinking ist kein einmaliges Projekt, sondern sollte als Managementmethode für Innovationen fest im Unternehmen eingeführt und verankert werden. Dazu müssen Vorgehensweise und Methoden in die betroffenen Organisationseinheiten eingeführt und dort praktiziert werden. Eine Verknüpfung mit agilen Managementmethoden ist dabei hilfreich.

Vorlagen

Microsoft Word DateiPrototyp für die Lösungsidee planen
Microsoft Powerpoint DateiProzessbeschreibung Test im Rahmen der Produktentwicklung
Microsoft Word DateiErfolgsindikatoren für das Design-Thinking-Projekt festlegen
Microsoft Word DateiPlanung und Gestaltung der Produktmerkmale
Microsoft Powerpoint DateiThemen einer Projektabschluss-Besprechung (Close-down-Meeting im Projekt)
Microsoft Word DateiAusgangsfrage für das Design-Thinking-Projekt erarbeiten und formulieren
Microsoft Word DateiModeration Kick-off-Workshop für das Design-Thinking-Projekt
Microsoft Word DateiPersona für das Design-Thinking-Vorhaben beschreiben
Microsoft Word DateiEmpathie-Raster für Design Thinking
Microsoft Word DateiJobs-to-be-done-Raster für Design Thinking
Microsoft Word DateiAEIOU-Raster für Design Thinking
Microsoft Word DateiKritische-Elemente-Methode für Design Thinking
Microsoft Word DateiZukunftstrichter für Design Thinking
Microsoft Word DateiHow-might-we-Methode für Design Thinking
Microsoft Word DateiNeeds-Approach-Benefit-Competition-Methode für Design Thinking
Microsoft Word DateiTest der Prototypen planen