Resilienz stärkenResilienzfaktor Kontrollüberzeugung: Situationen beeinflussen

Resiliente Menschen sind überzeugt, dass sie Situationen beeinflussen und steuern können, Ereignisse kontrollierbar sind. Mit unseren Übungen folgen Sie diesem Gestalterprinzip. Sie erkennen, nutzen und dehnen Ihre Handlungsspielräume aus.

Beim Schutzfaktor Kontrollüberzeugung geht es um die subjektiv wahrgenommene Beeinflussbarkeit einer Situation. Resiliente Menschen führen eingetretene Ereignisse hauptsächlich auf ihre Handlungen zurück, während weniger resiliente Menschen sie auf das Handeln anderer oder dem Zufall oder Schicksal zuschreiben. Wer meint, Einfluss nehmen zu können beziehungsweise wer seine Opferrolle verlässt, ist zufriedener mit seinem Job sowie psychisch und physisch gesünder, leidet also auch seltener unter Burnout.

Kontrollgefühl entwickeln

Kontrollüberzeugung zeigt sich in der Übernahme von Verantwortung; zum Beispiel, wenn es darum geht, eine Aufgabe anzugehen oder eine Karriereentscheidung zu treffen. Wer das Gefühl hat, keine Kontrolle (mehr) zu haben, der kann sein Kontrollgefühl entwickeln, indem er eventuell eintretende Widrigkeiten in seinem Leben bedenkt. Dazu müssen die eigenen Lebensmotive klar sein. Denn wer weiß, was er wozu macht – wer also seine Visionen, Werte, Ziele und innere Antriebe kennt – der bezieht in seine Überlegungen unbewusst oder bewusst möglich auftretende Schwierigkeiten mit ein.

Allerdings können Sie nicht alles kontrollieren oder beeinflussen. Es gibt jedoch selbst in einer Krise oder einer scheinbar ausweglosen Situation einen Handlungsspielraum – selbst wenn dieser noch so klein ist. Resiliente Menschen erkennen diesen und konzentrieren sich darauf.

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